Die Herausforderung: Bauchgefühl statt datengestützter Entscheidungen
Dem führenden Bedachungshändler DE Süd erging es wie vielen wachsenden Großhändlern in Deutschland: Der Vertrieb arbeitete eher reaktiv und nach Bauchgefühl. Der Außendienst verließ sich auf die eigene Erfahrung, wann er welchen Kunden mit welchem Angebot anspricht. Und wenn ein Kunde leise abzuwandern drohte, fiel es dem Team eher zufällig auf.
Der „Vertrieb nach Bauchgefühl“ hatte einen systemischen Hintergrund:
Daten aus Kundenbeziehungen, Produktsortiment und Verkaufshistorie lagen an verschiedenen Orten – in den Köpfen der Vertriebsmitarbeitenden, auf Notizzetteln, in E-Mails und im ERP.
Das ERP-System wurde zum Rückgrat des Vertriebs und gleichzeitig unüberschaubar. Bei über 100.000 Artikeln und zahlreichen Kunden über 30 Standorte hinweg ergaben sich Milliarden Kunden-Produkt-Kombinationen.
Diese Daten sinnvoll auszuwerten, kostete im Tagesgeschäft zu viel Zeit.
Mit der IT bei DE Süd gab es bereits Gespräche über ein mögliches KI-Dashboard, allerdings hätte dies einen dedizierten Entwicklungsaufwand erfordert sowie eine tiefe Integration ins laufende Geschäft. Entsprechend war die IT vorsichtig, ein weiteres Einzeltool einzuführen.
Für die Vertriebsleitung bei DE Süd war klar: Der Außendienst sollte effizienter arbeiten und Kundenbeziehungen gezielter fürs Umsatzwachstum nutzen. Die Lösung darf aber kein neues, isoliertes System obendrauf sein.
Mit Plato sollte DE Süd mehr als nur ein KI-gestütztes Dashboard erhalten.