ERP-Daten strategisch schwer nutzbar
Seit 1898 ist das Familienunternehmen Holtzmann & Sohn GmbH ein verlässlicher Partner für das Fachhandwerk. Der Fachgroßhändler beliefert Handwerks- und Baubetriebe mit Produkten rund um Heizung, Sanitär und Tiefbau.
Inhabergeführt und mittelständisch, mit rund 70 Vertriebsmitarbeitenden für mehrere Abteilungen über 6 Standorte und 900.000 Artikel: Holtzmann & Sohn ist ein Paradebeispiel für den deutschen Mittelstand. Als solches sah es sich aber auch mit den typischen Herausforderungen mittelständischer Großhändler konfrontiert:
Aufwand für Kundentermine: Außendienstler brauchten mehr als eine Stunde, um einen Termin vor- und nachzubereiten. Das lag an dem mangelnden Daten-Überblick: Das BI-Tool lieferte statische Auswertungen, der Datenschatz im ERP-System (Gevis, GWS) blieb verborgen und der Vertrieb erkannte im Tagesgeschäft kaum, welche Abwanderungsrisiken und Cross-Selling-Potenziale beim Kunden liegen.
Ineffizienz in der Zusammenarbeit: Innen- und Außendienst kommunizierten vornehmlich über Telefon und E-Mail, manchmal auch über handgeschriebene Notizen. Informationen waren dadurch verstreut, es entstanden Lücken, wichtige Aufgaben gingen verloren.
Silos: Das Wissen zu Kundenbedürfnissen, Risiken und Potenzialen verblieb in den Köpfen der Mitarbeitenden. Es konnte zu leicht verloren gehen und war für Entscheider sowie neue Kollegen nicht zugänglich. Am Ende litt darunter die Beziehung zum Kunden.
Für die Geschäftsführung wurde es erfolgsentscheidend, das Wissen im Team zu zentralisieren und die Daten für umsatzkritische Fragen zu nutzen: „Wo liegen die Potenziale? Wo liegen die Risiken? Wie gestalten wir unseren Vertrieb proaktiv?”
Holtzmann & Sohn entschied sich, diese Fragen mit Plato zu beantworten.